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| Edition
14/03 |
21.
Oktober 2003 |
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Planen Ihre Mitarbeiter falsch?
Unternehmen wachsen nicht auf den Bäumen.
Eigentlich ist es jedem klar, wer ein Haus baut,
der benötigt einen Plan des Architekten, wer ein Auto baut hat
selbstverständlich eine Konstruktionszeichnung, und wer in einem
chemischen Labor arbeitet zeichnet chemische Formeln. Weshalb
sollte ein Unternehmen funktionieren, wenn es über keine schriftlichen
Planungen (Konstruktionspläne der inneren Abläufe) der Tätigkeiten
seiner Mitarbeiter verfügt?
Bereits Aristoteles hat auf diese Weise "Natürliches"
von "Künstlichem" unterschieden. Den Bauplan der natürlichen Dinge
müssen wir nicht verfügbar haben, diese sorgen selbstständig für
ihr Überleben, wir können deren "Bauplan" durch Forschung entdecken
und damit Erklärungen für einen bestimmten Zustand, z.B. eines
konkreten Baumes finden. Unternehmen wachsen jedoch nicht auf
diesen Bäumen, sie sind künstlich und wie bei allem Künstlichen
muss es eine Konstruktionszeichnung geben, die der Erfinder erdacht
hat. Entweder ist diese Konstruktionszeichnung lediglich im Kopf
des Erfinders, dann können andere diese Sache nicht exakt nachbauen,
oder sie ist zu Papier gebracht und damit auch für andere wieder
verwendbar.
Aristoteles konnte aufzeigen, dass
ein wesentlicher Unterschied zwischen dem Stamm eines natürlichen
Baums und der Tischplatte, die wir aus diesem Stamm fertigen,
besteht. Der Baum sorgt für sich selbst, er trägt sein Ziel (griech: teleos) des Lebendigen in sich selbst und benötigt normalerweise
niemanden, der für ihn Fürsorge übernimmt. So verstehen wir Menschen
uns selbst, eigenverantwortlich, mit eigenen Zielen ausgestattet
und nicht der Fürsorge anderer überstellt.
Die Tischplatte dagegen wurde ihres telos
beraubt. Es wurde ihr ein neues Ziel zugewiesen, eines, das nicht
im Baum selbst lag, sondern vom Schreiner hineingelegt wurde.
Daher muss man nun diese Tischplatte laufend betreuen, sie reinigen
und pflegen und "an ihr neues Ziel erinnern". Unterlässt man diese
Fürsorge, wird bereits nach wenigen Monaten eine verstaubte, eventuell
verwitterte Tischplatte ihren Dienst aufgeben, obwohl die Nachbarbäume
des gefällten Baumes, aus dem die Platte gefertigt wurde, durchaus
noch einige Jahrzehnte munter weiterleben.
Unternehmen sind von Menschen gegründete künstliche
Konstrukte. Wenn wir uns nicht laufend um diese sorgen, sie an
ihr telos (ihr Ziel) immer wieder aufs
Neue heranführen, verlieren sie, allein gelassen, quasi ihr "Gedächtnis
an das vorgegebene Ziel".
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Der Zweck aller Planungen.
Leider empfinden viele Mitarbeiter Planungsaufgaben
als nervtötende, eventuell zu vermeidende, Tätigkeiten.
Aber ohne Planung gehen genau die Tätigkeiten verloren,
die eine Unternehmung auf seine Ziele ausrichtet und damit
das "Eigentliche" der Unternehmung ebenso zu Grunde, wie
deren Identität.
Planungen stellen folgende Unternehmenseigenschaften
sicher:
- Durch die Planung wird das Ziel eines Unternehmens formuliert
und für alle, am Unternehmensprozess Beteiligten, transparent.
(Identität, Marktpositionierung, Wettbewerbspositionierung,
die Unternehmens-Story)
- Der Plan beschreibt zukünftige, beabsichtigte Zustände des Unternehmens
(intendierte Phänomene, wie Marktanteile, EBIT, Image,
Kundenakzeptanz, Mitarbeiterstruktur).
- Der Plan zeichnet auf, wie man die Zustände herbeiführen möchte.
(Konzepte zur Erreichung der Unternehmensziele).
- Der Plan teilt ein grosses Unternehmensziel in sinnvolle Einzelteile
und macht damit ein Gesamtziel an Unternehmensuntereinheiten
delegierbar ohne dass das Ganze verloren geht. (Man sieht
den Wald trotz der vielen Bäume).
- Der Plan listet einzelne Tätigkeiten auf und bringt diese in einen
kontextualen Zusammenhang zum Einzel- und Gesamtunternehmensziel.
- Der Plan zeigt auf, was zu tun ist. (Das Richtige tun).
- Der Plan zeigt auf, in welcher Zeit, zu welchen Kosten man dies
durchführen möchte. (Es richtig zu tun).
Mit diesen Punkten (die bei genauer Untersuchung
des Planungsprozesses natürlich noch verfeinerter dargestellt
werden können) ist es allerdings noch lange nicht getan,
denn die Haupteigenschaft eines Plans liegt darin, dieses
geplante Geschehen steuerbar zu machen. Die Steuerbarkeit
liegt nicht im Plan selbst, sondern ergibt sich aus dem
Delta, wenn aktuelle Unternehmensrealität gegen diesen Plan
gemessen wird.
Durch Messen gegen den Plan entsteht der Nutzen.
Viele Planungen verschwinden kurz nach
ihrer Erstellung in Büroschränken (Schrank-Ware) oder werden
in Computerdateien versenkt. Hervorgeholt werden sie zum
Zeitpunkt der Meilensteine. Dann wird verglichen, ob die
aktuelle Projektlage am Meilenstein angekommen ist oder
nicht.
Diese Verwendung der Pläne ist wenig hilfreich,
da sie Ergebnisse und nicht Vorgehensweisen misst. Wohl
werden Schlussfolgerungen auf die Vorgehensweise gezogen,
aber die Steuerbarkeit des Geschehens ist bereits verpasst,
das Ergebnis muss konsumiert werden, egal ob es wünschenswert
ist oder nicht.
Spätestens auf der Mitarbeiter- Ebene
sollte ein Vorgehensplan vorliegen, den am Besten der Mitarbeiter
selbst erstellt hat. Sollte er dies nicht bewerkstelligen
können, kann ihm sein direkter Vorgesetzter zur Seite stehen.
Ich kenne allerdings Monteure, die sehr wohl in der Lage
sind ohne ihren Werkstattmeister zu planen. Softwareingenieure
sollten sehr wohl in der Lage sein, ihr Arbeitspensum für
die kommende(n) Woche (n) selbstständig zu bedenken und
zu planen.
Wer täglich an seinem Arbeitsplatz das
tut, was gerade auf ihn einströmt ist reaktiv tätig. Dies
hat verschiedene Folgen:
- reaktive Lebenskonzepte vermitteln das Gefühl des Getriebenseins
und der Fremdherrschaft
- reaktive Lebenskonzepte machen unglücklich und rufen psychisch
bedingte Krankheiten hervor
- reaktive Unternehmenskonzepte verschliessen die Chance zur Marktführerschaft
- reaktive Projektkonzepte sind höchst kostenintensiv
- reaktive Projektkonzepte schaffen wenig Möglichkeit zur Innovation
Es ist natürlich besser, aktiv an die
Gestaltung seines Arbeitstages heranzugehen. Selbst Nothilfestationen
in Unfallkrankenhäusern kann man aktiv planen, ohne im Voraus
zu wissen wann sich welches Unfallereignis heute ereignen
wird. Es handelt sich in solchen Fällen um die Planung der
Fragen: Wer macht was wie, wenn folgendes auftritt?
Geplante Situationen ziehen andere Folgen nach sich:
- Planung vermittelt Sicherheit in der Beherrschung des Kommenden
- Planung ermöglicht schnelle Begutachtung der auftretenden Situation
- Planung lässt erkennen, ob das aktuelle Geschehen wünschenswert
oder nichtwünschenswert verläuft
- Planung liefert rechtzeitig Hinweise auf Interventionsbedarf
- Planung macht kreativ und aufgeschlossen Neues oder Anderes, was
sich besser zur Zielerreichung eignet, zu entdecken.
Wer plant, der muss seinen Plan laufend,
also täglich benutzen. Die Nutzung erfolgt in folgender
Weise:
- Check, was heute abläuft (oder abgelaufen ist)
- Check, was im Plan vorgesehen war.
- Definition eines Deltas zwischen Plan und Realität
- Ziehen von gedanklichen Schlüssen, weshalb dieses Delta entstanden
ist
- Entscheidung, ob diese Lage in der Planung hätte vorhergesehen
werden können. - Lernen für die zukünftigen Planungen.
Gespräche mit dem Planenden.
- Entscheidung, ob diese Lage nicht vorhersehbar war.
- Prüfen, wie sofort vorzugehen ist, damit das Ziel trotzdem erreicht
werden kann.
- Bevor man das Ziel verwirft, ist besser eine Veränderung der Vorgehensweisen
in Erwägung zu ziehen, da es nicht darum geht, den Plan
zu erfüllen, sondern das Ziel zu erreichen. Der Plan ist
kein Selbstzweck, den es abzuarbeiten gilt, sondern eine
gut überlegte Arbeitshypothese, wie man das Ziel erreicht.
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Achten Sie auf zwei potentielle Fehlerquellen.
Es gibt zwei Situationen, die jeden Planungsvorgang
überflüssig oder sogar sinnlos machen:
- Situation 1: Es wird exakt dokumentiert was man tut, aber nicht
gegen den Plan gemessen:
Kontieren Ihre Mitarbeiter alle Aufwendungen auf bestimmte
Projekte, so haben wir es meist mit einer guten Dokumentation
zu tun. Diese zur Beurteilung der Unternehmenssituation
zu verwenden, ohne die Kontierungen gegen einen Plan zu
messen, macht keinen Sinn. Es ist so, als ob Sie in Ihrem
Geldbeutel 100 Euro entdecken und lediglich vergleichen,
ob Sie gestern mit 50 Euro gestartet sind. Wichtiger wäre
allerdings die Beurteilung, ob Sie heute genau diese 100
Euro darin haben wollten. Wer mit 50 Euro startete und
heute bei 100 Euro ankommt, freut sich. Vielleicht ist
aber zu dieser Freude kein Anlass, weil Sie mit einem
Saldo von 1000 Euro für heute gerechnet hatten.
- Situation 2: Es wird exakt geplant, aber nicht kontiert:
Wer den allfälligen Reality-Check seines Plans nicht vornimmt,
der kann auch nie erkennen, ob das im Plan dargestellte
Konzept real möglich wurde. Wer also nur ein Endergebnis,
oder Meilensteine misst, nicht aber die präzise Einhaltung
der Vorgehensschritte, der kann nie erkennen, ob die augenblickliche
Lage aufgrund ganz anderer Vorgehensweisen entstanden
ist. Der Satz: "Es kann einem doch egal sein, Hauptsache
wir haben das Ziel erreicht." Ist ganz besonders schädlich,
da die Wiederholbarkeit ebenso in Frage gestellt ist,
wie die Wirksamkeit der Planungsvorgänge. Man fängt immer
wieder von vorne an, wird nie schneller, nie kostengünstiger,
ist immer unsicher und gehetzt. Leider fehlen auch andere
Elemente, wie z.B. Gründe des Feierns von Erfolgen. Man
soll ja nicht den Eintritt einer bestimmten Situation
feiern, sondern das Gelingen des Plans. Erst das zweite
macht Mitarbeiter zu Mit-Arbeiter. Hat man nur Ergebnisse,
feiern meistens die Chefs, während Mitarbeiter nur müde
lächeln, im bessern Wissen, wie rein zufällig es wieder
einmal geklappt hat. Man fühlt sich wie ein Lottogewinner,
glücklich, aber sehr wohl im Bewusstsein der Nicht-Wiederholbarkeit.
Unternehmensprozesse sind jedoch auf Wiederholbarkeit
und Übertragbarkeit ausgerichtet.
Heinrich von Pierer, Vorsitzender des
Zentralvorstandes der Siemens AG, wird folgender Witz zugeschrieben:
"Zwei Manager laufen im Münchner Englischen Garten keuchend
einem entflohenem Löwen davon. Die Lage wird immer bedrohlicher.
Einer entledigt sich seiner Schuhe um schneller laufen zu
können. Daraufhin schreit der andere: Es wird Dir nichts
helfen, der Löwe ist immer noch schneller. Der andere erwidert:
Darauf kommt es nicht an, ich muss nur schneller sein als
Du."
Ein hervorragendes Beispiel, das Sie mit
reiner Kontierung nicht erläutern können. Ein gutes Vorgehenskonzept
besteht den herausfordernden Test in der Wirklichkeit. Man
kann die Wirklichkeit gegen diesen Plan messen und daraus
die Wirksamkeit des Plans ermitteln. Innovationen für ein
verändertes, besseres Vorgehen ergeben sich meist aus den
Review-Gesprächen.
Planungen machen Rechte transparent.
Erinnern wir uns an den wichtigen rechtlichen
Zusammenhang, den jeder Mitarbeiter am Arbeitsplatz bedenken
muss: Als Mitarbeiter verwendet man fremdes Eigentum. Die
Arbeitsmittel, der Schreibtisch, das Servicefahrzeug, jedes
Telefonat, kurzum alles, was Mitarbeiter täglich zur Erfüllung
ihrer Aufgaben einsetzen befindet sich nicht im Eigentum
der Mitarbeiter und es besteht auch zu keinem Zeitpunkt
die Absicht des Eigentümers, diese Werte an den Mitarbeiter
oder eine hochrangige Führungskraft zu übertragen. Es spielt
dabei keine Rolle, ob der Eigentümer als Person sichtbar
wird, oder ob man für eine Aktiengesellschaft wie Lufthansa,
Siemens, BMW oder Swiss Airlines tätig wird.
Im Planungsvorgang wird transparent gemacht,
wie man mit diesen Mitteln umzugehen gedenkt. Der Vorteil
des Plans besteht darin, die Auswirkungen der Verwendung
des fremden Eigentums vor dem tatsächlichen Einsatz zu beurteilen
und Entscheidungen zu treffen, ob man es so tun möchte.
Verfügt man über das eigene Eigentum,
gibt es selbstverständlich keine Verpflichtungen, diese
Verfügungen zu planen und sich darüber Rechenschaft abzulegen.
Es mag sich aus den zuvor dargelegten, Argumenten zur Planung,
empfehlen, weil damit die Sicherheiten hinsichtlich der
Zielerreichung steigen.
Ganz anders verhält es sich im Unternehmensprozess.
Ich nehme an, dass man sehr wohl ärgerlich reagiert, wenn
man einen Freund bittet, die Lieferung eines Kühlschrankes
entgegenzunehmen, während man sich im Urlaub befindet, diesem
dazu das Recht erteilt in der Küchenschublade 1.000 Euro
zu entnehmen, und man bei Rückkehr die Entnahme von 2.000
Euro entdeckt. Der Hinweis des Freundes, er hätte am Tag
der Lieferung zufällig auch seine Freundin zu einem opulenten
Abendessen einladen wollen, wird Sie sicher nicht besänftigen.
Das, was Sie ärgert, ist die unplanmässige Verwendung Ihrer
Finanzmittel, obwohl Sie wussten, dass der Freund während
Ihrer Abwesenheit Zugriff auf das Geld hatte. Aber Sie haben
nicht angenommen, dass er es wie sein eigenes Geld behandelt,
denn er sollte in Ihrem Auftrag handeln und Ihre Interessen
vertreten.
Mitarbeit in Unternehmen beruht auf diesem
Auftrag durch Eigentümer. Das Unternehmensgeschehen ist
so zu gestalten, dass damit das Eigentum gestärkt und nicht
geschwächt wird. Die besondere Schwierigkeit dieser Aufgabe
liegt in dem Umstande, dass es keine konkreten Prozesse
gibt, die unmittelbar Finanzmittel in die Kasse der Unternehmung
liefern, es sei denn, der Mitarbeiter würde diese Mittel
selbst einbezahlen. Dann wäre es sehr leicht, einen Prozessplan
zu erstellen, der mit dem Ziel 420 Mio. Euro heute einzunehmen,
420.000 Mitarbeiter der Siemens AG dazu verdonnert jeweils
1.000 Euro einzubezahlen.
Wie wir alle wissen, zahlen nur Kunden
in ein Unternehmen ein, und deren Motiv liegt keinesfalls
darin, eine Siemens AG reicher zu machen. Ich nehme an,
Sie besuchen ein Restaurant, weil es Ihnen dort gefällt
und Sie dort gut, im Kreise Ihrer Freunde essen können.
Den Wirt reich zu machen, ist sicherlich nicht Ihr Hauptmotiv,
vermutlich ist es gar nicht Ihr Motiv.
Der Wirt wird akzidentiell reich, wenn
Ihr Nutzen als Kunde gross genug ist.
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Dieser komplizierte Umstand, Kundennutzen
durch Unternehmensleistung zu erzeugen, damit Motive zum
Kauf der Unternehmensprodukte und ?leistungen hervorzurufen und erst dadurch Mittel wieder in
die Unternehmung hereinzuholen, ist zugleich Auftrag des
Eigentümers an alle Mitarbeiter.
Dieser Auftrag ist ohne korrekte Planung
nicht zu erfüllen.
Der römische Kaiser Justinian lies das Römische Recht in
einer umfassenden Kompilation aufzeichnen, später Corpus
Iuris Civilis genannt, welches dann im 11. Jahrhundert an italienischen
Universitäten gelehrt wurde und durch Rezeption später in
fast allen europäischen Staaten übernommen wurde. Darin
fand sich der Grundsatz: Niemand kann mehr an Recht auf
einen anderen übertragen, als er selbst hat.
[1]
Der heutige Planungsprozess in unseren
Unternehmen versucht diesem Grundsatz zu entsprechen. Durch
die Gliederung der Unternehmungen in Hierarchien, werden
die Rechte zur Verwendung von Finanz- und Sachmitteln des
Eigentümers strukturiert und transparent besprochen. Daraus
ergibt sich eine einfache und wirkungsvolle Methode:
- Bevor etwas im Unternehmen stattfinden sollte, wird es in einem
Plan skizziert.
- Den Plan erstellt am Besten der, der über die Mittel konkret verfügen
will, also Mitarbeiter an der Basis.
- Führungskräfte begutachten den Plan und entscheiden über dessen
Freigabe.
- An dieser Entscheidung sollten alle Führungskräfte beteiligt sein,
deren Mittelherrschaft betroffen ist
- Erst nach Freigabe können Mitarbeiter die Mittel des Unternehmens
einsetzen.
Jede andere Vorgehensweise, und sie erfolgt
leider in Millionen Fällen tagtäglich, widerspricht dem
Rechtsgrundsatz:
Niemand kann mehr an Recht auf einen
anderen übertragen, als er selbst hat.
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Literatur.
[1] Digesten aus der Kommission des Justinian, 530- 533 n.Chr. Nemo plus iuris ad alium transferre potest, quam ipse haberet. Niemand kann mehr an Recht auf einen anderen übertragen
als er selbst hat. D.50,17,54
Ihr
Gerhard Zapke-Schauer
Euratio Akademie Zürich
email: team@euratio.ch
voice: +41-1-214 62 81
web: http://www.euratio.ch
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